Karate

Karate bedeutet aus dem Japanischen übersetzt so viel wie „leere Hand“ bzw. „ohne Waffen in den Händen“. Wie in anderen Kampfkünsten (Judo, Aikido) auch, ist am Ende der Zusatz „do“ angehängt, was den philosophischen Hintergrund dieser Selbstverteidigungskunst unterstreicht. Karatedo heisst wörtlich übersetzt „der Weg der leeren Hand“ und steht für den persönlichen Lebensweg, was früher die Kampfkunst im Gegensatz zum Kriegshandwerk ausmachte und heute den Unter-schied zum Kampfsport darstellt. In den letzten 50 Jahren hat sich Karate zwar zu einem international anerkannten Wettkampfsport entwickelt, ist aber immer noch vom Geist und der Kultur der japanischen Meister geprägt.


Karate ist sowohl eine umfassende, anspruchsvolle Körperschulung, wie auch eine Kampfkunst und Selbstverteidigungsmethode. Karate im regelmässigen Training zu erlernen, gehört zum Selbstverständnis vom immer mehr Menschen, die auf ganzheitliches Körpertraining, den freien Energiefluss und auf Ausgeglichenheit achten. Das vielseitige und faszinierende Karate-Training ist ein Weg, um das koordinative Bewegungssystem zu trainieren, persönliche Fitness zu erlangen und die Beziehung zwischen Geist und Körper zu stärken. Sowohl für Kinder und Jugendliche, wie auch für Erwachsene und Menschen ab 35 Jahren kann das Training ein wertvoller Teil ihrer körperlichen und geistigen Entwicklung sein und damit einen grossen Gewinn an Lebensqualität bedeuten. Es kann vom 5. Lebensjahr bis ins hohe Alter praktiziert werden.


Für viele Schüler/innen ist auch die wettkampfsportliche Ausübung von Karate eine faszinierende Herausforderung. Die Kunst des Kämpfens bringt auch die Fähigkeit, sicher selber wirkungsvoll verteidigen zu können. Das Training der Karate- und Selbstverteidigungstechniken hat somit auf das Selbstbewusstsein, auf die persönliche Gesundheit und Fitness einen grossen positiven Einfluss. Es ist deshalb auch ein Weg zu sich selber.


Zurück zum Seitenanfang